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Nomaden

Nun möchte ich Euch, werter Leser, vom Volke der Wüstennomaden der Tarakesh erzählen, jenem Land im Nordosten wo nie Regen fällt und der Reisende schneller an dem Gift von gigantischen Skorpionen stirbt als er die Stadt dieses bemerkenswerten Menschenschlages erreichen kann.

Zeldorn, Wanderer und Schriftgelehrer

„Hitzeflimmern überzieht die schier endlos wirkenden Sanddünen, gnadenlos brennt die Sonne auf sie herab. Kein Tropfen Regen fällt hier, wo das Wasser kostbarer ist als Gold. Kaum ein Lebewesen ist in dieser Wüste zu finden. Alles, was hier überlebt, bedeutet Gefahr.

Ein Volk trotzt dieser lebensfeindlichen Umgebung, es nennt sich selbst die Nomaden. Es sind stolze, tapfere Menschen, die sich ihrem harten Lebensraum perfekt angepasst haben. Sie leben in Zelten, nahe den lebenswichtigen Oasen. Ihre Behausungen sind schlicht und zweckmäßig, auf unnötigen Tand legen sie keinen Wert.

In ihren Geschichten wird erzählt, dass ihre Heimat Tarakesh einst ein blühendes Land war, reich an Feldern, Wiesen und Wasser. Das Leben dort war einfach, es gab alles im Überfluss. Die Bewohner brauchten kaum etwas zu tun, ihr Gott Rahhala sorgte für sie und sie standen unter seinem Schutz. Aber mit den Jahren des Wohlstandes fingen sie an zu vergessen, wem sie alles zu verdanken hatten. Sie huldigten ihm nicht mehr und einige begannen sogar ihn zu verspotten. Unter ihnen gab es mächtige Erzmagier, die begannen mit ihrer Magie zu experimentieren. Sie wollten Macht und Einfluß gewinnen und fingen an das einfache Volk zu unterdrücken. Aber auch das reichte ihnen bald nicht mehr, jeder wollte der Mächtigste sein und so fingen die Kämpfe unter ihnen an. Sie setzten dabei die gesamte, ihnen zur Verfügung stehende Magie ein, ohne die geringste Rücksicht! Für die Menschen brach ein schlimme Zeit an, Tausende wurden getötet, wie Vieh, es war ihren Herrschern egal. Hunger und Seuchen breiteten sich aus und selbst das Land lehnte sich gegen seine Bewohner auf. Nach etlichen Jahren gab es überall nur noch Zerstörung und alles war verwüstet. Die wenigen verzweifelten Überlebenden entsannen sich Rahhalas und richteten Gebete an ihn. Sie waren immer noch sein Volk und so rettete er sie, indem er die letzten Magier vernichtete. Alle, bis auf eine mächtige Hexe namens Shalimee. Sie entkam, indem sie mit den Mächten der Finsternis einen Bund schloss. Sie verlor ihr Leben, welches sie schon mehrfach durch schwarze Magie verlängert hatte, aber ihre Seele fand Aufnahme bei den Dämonen. Seitdem bildet sie den Gegenpart zu Rahhala.

Nach den Geschehnissen war das Land war verheert. So gab Rahhala seinen Kindern Stellen, an denen das kostbare Wasser floß und lehrte sie das Überleben.

Das Volk der Wüste weiß, dass sie, wenn sie ihre Schuld in dieser Welt abgetragen haben, in das gelobte Land Rahhalas eingehen werden, dafür Leben und wirken sie. Sollten sie fehlen, so ist ihre Seele auf immer verloren, in den Tiefen von Shalimees Reich.

Jeglicher Art von Magie begegnen sie mit äußerstem Misstrauen, deswegen gibt es unter ihnen auch keine Magier. Lediglich Priester nutzen die Gaben, die ihnen Rahhala selbst verleiht. Von ihm beziehen sie auch die Kraft für ihre Wundertaten. Angehörige des Volkes sind auch magischen Waffen gegenüber äußerst misstrauisch, haben aber gelernt sie zu verwenden. Ähnlich geht es ihnen mit dieser Art von Rüstungen. Metallene Rüstungen lehnen sie vollständig ab, da sie in dem Klima ihrer Heimat einfach nicht zu tragen sind. Wer versucht sich längere Zeit in so einer Rüstung in der Glut der Wüstensonne aufzuhalten, der wird schnell den Grund kennen! Die Krieger haben dafür einen vollwertigen Ersatz gefunden, sie tragen, eigens für sie hergestellte Rüstungen aus Skorpionpanzern, diese schützen sie wie Vollrüstung. Ansonsten wird höchstens starkes Leder getragen.“

RP-Guide Nomaden

Als ein besonderes Geschenk ihres Gottes betrachten die Angehörigen des Volkes, die ihnen angeborene Widerstandskraft gegen die verachtete Magie. Solange es in ihrer Macht steht, werden sie alles tun, zu verhindern, dass Fremde Magie wirken, selbst der Heilung durch sie verweigern sie sich! In der Fremde habe sie jedoch gelernt, nicht jeden, der Magie nutzt sogleich anzugreifen, zumindest nicht, wenn er dadurch keinen anderen guten Lebewesen Schaden zufügt. Sie halten sich von solchen Leuten einfach fern. Lediglich den Wundertaten vertrauter Priester stehen sie offener gegenüber. Allerdings muss ein Priester, der nicht Rahhala verehrt, sich erst ihr Vertrauen verdienen. Es braucht großes Vertrauen, bis sie sich jemandem anschließen, der Magie wirkt und derjenige muß sich in ihren Augen anhand seiner Taten bewiesen haben.

Alle unter ihnen sind aufrichtig und äußerst stolz. Sie sind stark in ihrem Glauben verwurzelt und wissen, dass sie das auserwählte Volk Rahhalas sind. Niemand wird jemals seine Herkunft verleugnen!

Niemand spricht offen den Namen derer aus, die ihnen schwere Prüfungen auferlegt und sie immer aufs Neue in Versuchung führt, Shalimee. Man nennt sie nur die Dunkle oder verachtend die Hexe. Aber ein jeder weiß, dass es ihr zu zuschreiben ist, wenn ein Unglück geschieht!

Sie leben in Stämmen zusammen, die jeweils von einem Stammesfürsten geführt werden. Über ihnen steht der „Oberste Fürst“ der das gesamte Volk unter sich einen kann.

Es gibt nur wenige Frauen unter ihnen, die sich die Gleichstellung mit einem Mann erworben haben, denn normal hat jeder seinen festen Platz. Die Männer sind für die Jagd und den Kampf zuständig, während zu den Aufgaben der Frau das Herdfeuer und die Erziehung der Kinder gehören. Die meisten Frauen sehen es als grobe Beleidigung, wenn man versucht, sie von etwas anderem zu überzeugen! Frauen, die den Rang eines Mannes innehaben, haben diesen angestrebt, weil ihnen Schlimmes widerfahren ist, z.B. mussten sie mit ansehen, wie ihre gesamte Familie von Feinden grausam ermordet wurde. Ihr Anliegen muss dem jeweiligen Stammesfürsten vorgetragen und von ihm gebilligt werden.

Ihre Kleidung muss praktisch sein. Sie tragen helle Erdtöne um in den Dünen ihrer Heimat möglichst wenig aufzufallen. Sie mögen keinen schreiend bunten Farben. Einzige Ausnahme bilden da ihre Skorpionrüstungen, die sie voller stolz tragen.

Die Krieger und auch die Priester des Stammes werden in einem heiligen Ritual in ihren Stand erhoben, dabei erhalten sie auch ihre erste Skorpionrüstung und das Recht verliehen, diese zu tragen. Zum Stammeskrieger kann nur werden, wer in den Lagern des Volkes geboren wurde. Niemals wird ein Außenstehender diese Rüstung tragen dürfen!

Die Barden unter ihnen stehen hoch im Ansehen, sind sie es doch, die die Schatten der langen kalten Nächte durch die Klänge ihrer Musik oder ihrer Geschichten vertreiben.

Nur selten verlassen Angehörige der Stämme ihr Land, wenn es doch geschieht, so ist der Grund in besonderen Erlebnissen zu sehen, die sie zu dem Glauben veranlassen, sie müssten ihre Bestimmung außerhalb der Wüste erfüllen.

Ihr Stolz verbietet es ihnen, einen Diebstahl zu begehen. Dem Handel sind sie hingegen nicht abgeneigt, erhalten sie doch einige Dinge des täglichen Bedarfes nur auf diese Weise. Allerdings kann es sehr langwierig werden, mit ihnen zu verhandeln, da sie teilweise mehr Vergnügen am Schachern um den Preis, als am Geschäftsabschluss selbst finden.

Verhältnisse zu anderen Rassen

Allgemein

Die Wüstennomaden sind nicht unbedingt das was man als „gesellig“ bezeichnet, sie sind stolz und scheinen sich manchmal für die alleinigen Verfechter des wahren lichten Glaubens zu halten. Hat man jedoch erstmal bei ihnen Fuß gefaßt und sich als mutig, ehrlich und loyal erwiesen kann man sich der untrennbaren Freundschfaft der Nomaden sicher sein.


Nomaden und Menschen

Zwischen den Nomaden und den Menschen gibt es schon seit jeher die besten Handelsbeziehungen, nur selten getrübt durch Gerüchte nachdem einzelne Gruppen der Nomaden auf eigene Faust auf Raubzüge gehen würden. Ansonsten kann sich ein Mensch, wenn er sich an die lokalen Sitten und Gebräuche hält, ohne Probleme in Zhurad aufhalten, genau wie Nomaden in Britain oder Minoc wenig auffallen.


Nomaden und Hochelfen

Wenig läßt sich über die Beziehungen zwischen Nomaden und Hochelfen sagen, denn sie meiden sich seit jeher. Für die Nomaden ist das magische Volk der Elfen mit seiner uralten Magie auf bestem Wege in die Abgründe vonShalimees abzusinken. Und wenn das einfache Volk noch versucht Elfen zu meiden sind die Priester Rahhalas wenig zimperlich damit einen Hochelfen des Hexentums anzuzeigen, was schon oft zu fatalen diplomatischen Konflikten geführt hat.


Nomaden und Waldelfen

Die Beziehung hier ist nicht ganz so gespannt wie die zwischen Hochelfen und Nomaden, sind die Waldelfen doch etwas bodenständiger als ihre seßhaften Vettern, auch üben sie sich weniger in Magie, ein Punkt der ihnen von Seiten der Nomaden durchaus Sympatie einbringt. So kommt es oft zu Tauschhandel, obgleich auch ausserhalb der Stadtgrenzen der Wüstenstadt.


Nomaden und Dunkelelfen

Für gläubige Nomaden und erst recht ihre Priester Rahhalas sind Dunkelelfen Ausgeburten Shalimees. Schon ihre hautfarbe stempel sie zu Dämonen und ihre Gottheit ist auch ein Dämon aus dem Gefolge Shalimees. Das einzige was einen Nomadenkrieger davon abhält einen Dunkelelfen bei Sichtung umzubringen ist ihr tiefer Aberglaube dass die finstere Seele der Dunkelelfen fähig ist einen mit in die Hölle zu reissen. Ansonsten kann man hier nicht viel mehr sagen als dass Nomaden ansonsten keinerlei Verbindungen mit dem dunklen Volk pflegen.

Nom —- aden und Zwerge

Zu den Zwergen von Minoc haben die fahrenden Händler der Wüstenmänner die besten Beziehungen. Von ihnen erhalten sie meist Roheisen dass sie selbst nicht abbaun und Nahrung dass in der Wüste nicht wächst. Oft sieht man Zwergenhändler


Nomaden und Dunkelzwerge


Nomaden und Orks

Mit Orks, Dunkelzwergen oder gar Dunkelelfen hingegen geben sie sich überhaupt nicht ab, da sie in ihren Augen als ehrlos gelten. Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass sie dann und wann mit den Dunkelzwergen Handel treiben müssen. Die Kargheit ihres Lebensraumes zwingt sie dazu.

Rassenbesonderheiten

Das Leben der Nomaden der Tarakeshwüste kennt nur wenige Dinge ausser Krieg, Glauben und Handel. Demzufolge sind auch die Berufe in diese Richtung ausgeprägt. Die größte Ehre tragen die Krieger, und jeder von ihnen will einst zur „Garde der Sonne“ gehören, Elitekrieger die mit der Gabe Rahhalas gesegnet sind. Die Schützen der Nomaden sind ebenso gefürchtet aufgrund ihrer unglaublichen Reiterkünste und der Fähigkeit vom Pferd aus den Kaikash, einen Reiterbogen aus Horn, abzuschiessen. Eine besondere Stellung nehmen die heiligen Männer ein (nur sehr sehr selten Frauen). Sie verkünden den Willen Rahhalas und ihr Wort gilt als Gesetz. Sie neigen dazu engstirnig auf die Schriften ihrer Gebetsbücher zu hören ohne links und rechts zu blicken. Die Barden der Nomaden sind die aufgeschlossensten Mitglieder der Gemeinschaft und werden oft um Rat und diplomatische Dienste gebeten. Ihr bevorzugtes Instrument sind verschiedene Trommeln mit denen sie manchmal quasi magische Fähigkeiten hervorrufen können - natürlich nur im Sinne Rahhalas. Nun, und nicht zuletzt die Handwerker der Nomaden, deren Ruf ihnen schon weit vorauseilt. Vor allem der Schmuck der reisenden Goldschmiede ist überall begehrt.

Erlaubte Berufe
Krieger / Ritter / Paladin
Schütze
Akolyth / Kleriker / Hochkleriker
Barde
Handwerker (keine Rüstungsschmiede)

Die Wüste und das unstete Leben läßt den Nomaden wenig Zeit für tiefgreifende Gedanken und langwierige Studien. Sie lernen aus dem Leben und haben sich ihrer rauhen Umgebung angepaßt. Das heißt nun nicht dass die Nomaden dumm wären (auch wenn das manche gerne behaupten) sondern nur dass sie praktisch und bodenständig veranlagt sind. Ihr jahrhundertelang wärender Kampf gegen die Schrecken der Hexenmeister brachte ihnen eine so verwurzelte Abneigung gegen Magie ein dass sie nicht so schnell zu beeinflussen sind durch einfach Zauber.

Attribute: Fertigkeiten:
Stärke 100 Magic Resistance +10%
Geschicklichkeit 105 Tracking +10%
Intelligenz 95 Camping +10%
Stealing -10%
Lumberjacking -10%
Snooping -10%

(Bonusskills werden nicht zu schon gesteigerten Werten addiert)

Die Hitze der Tarakeshwüste verbietet es von allein Metallrüstung zu tragen, so sind Nomaden nicht an das Gewicht gewöhnt und tragen auch anderswo keine Metallrüstungen ausser als Helm oder Schild.

Ausrüstungsbeschränkungen
Keine Metallrüstungen

In der Abgeschiedenheit der Sanddünen wurden die Nomaden erfinderisch. Sie stellten fest dass die Panzerplatten der Riesenskorpione ausgezeichnete Rüstungen abgibt, leicht und dennoch ein Schutz vor der Glut der Sonne. Die unterschiedlichen Spezies der Riesenskorpione erbrachte dabei auch unterschiedliche Rüstungseffekte. Eines der Lieblingsbeschäftigungen der Nomaden ist die Pferdezucht. In den letzen paar hundert Jahren züchteten sie eine Pferderasse die zwar etwas kleiner als die Pferde der anderen Länder ist, aber dennoch stärker und ausdauernder und vor allem an die Hitze angepaßt war. Und da ein Nomade Gerüchten zufolge schon im Sattel geboren wird ist es nicht verwunderlich dass die Kunst des Reiterbogenbaus besonders fortgeschritten ist.

Besondere Ausrüstung / Fähigkeiten
Verschiedene Panzer aus Skorpionsplatten
Wüstenumhang (erhöht Hiding)
Nomadenpferde (stärker und ausdauernder)
Reiterbogen

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